Das mit “s” oder “ss”.

Auf dem Weg zum Flughafen und hier im Wartebereich habe ich mich, wie immer, durch alle möglichen Blogs und Artikel gelesen. Und nie ist mir ein und derselbe Fehler öfter untergekommen. Ob in der Onlineausgabe von Spiegel, Carta, Netzpolitik: Überall gibt es eine “s” – Schwäche beim kleinen Wort “das(s)”.

Deshalb hier ein kleiner Link mit den Regeln, wie das so geht mit dem “s”:
dasdass.de

Generell gilt – und das hab ich mir seit der 3. Klasse gemerkt, damals noch mit “ß” statt “ss”: Kann man das Wort “das” durch “welches” oder “jenes” ersetzen, schreibt man es sicher nur mit einem “s”. So einfach ist das. Solche Fehler immer wieder bei großen News-Seiten zu sehen, macht mich schon traurig. Irgendwie…

Zweierlei Maß für Paid Content.

Das Hamburger Abendblatt führte ja jüngst ein Bezahlmodell ein, um einen Teil ihrer Inhalte Premiumusern zugänglich zu machen. Über Google allerdings konnte man nach wie vor auf alle Inhalte der Zeitung uneingeschränkt zugreifen. Durchaus wohl gewollt, um Besucher über Suchmaschinen nicht zu verlieren. Warum also sollte man einen Premium Account anlegen, wenn man doch gratis alle Informationen bekommt? Ein ziemlich dilettantisch umgesetztes Paid Content Konzept, welches nicht unbedingt für eine Lösung für die Probleme von Zeitungsverlegern sorgt. Stefan Niggemeier schrieb ja einen schönen Artikel darüber, auf welchen ich bereits hinwies.

Scheinbar ist diese unterschiedliche Behandlung von Usern auch international üblich, wie dieser Artikel von digital inspiration verdeutlicht. Solange das so ist, brauchen sich Verlage auch nicht zu wundern, wenn sie online mit Paid Content nicht Fuß fassen.

Wir wissen, wo Du wohnst.

Warum Vorratsdatenspeicherung gefährlich ist und wie einfach Daten missbraucht werden können, zeigt ein Artikel in der c’t, welcher auch frei online verfügbar ist: “Alltägliche Rasterfahndung”

Bleibt nur zu hoffen, dass das Gesetz gekippt wird, wenn die Klage der fast 35000 Menschen vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg hat.

Mitläufermentalität.

Stefan Niggemeiers Blog lese ich doch immer wieder gern. Heute hat er wieder einen interessanten Artikel, welcher die “Awareness” gegenüber mit Zahlen belegten Artikeln von Newsportalen und -agenturen fördert. Hauptsache, man hat etwas veröffentlicht und den fahrenden Zug nicht verpasst: Was passiert, wenn statistische Werte, die keiner bestätigt und die nicht verifiziert sind, von allen Newsagenturen übernommen werden und verbreitet werden, kann man im Artikel “Malen nach Zahlen” wunderschön lesen; gespickt mit einem aktuellen Beispiel.