Kurzfristiges Irland

Zum sechsten Mal stiegen wir im Januar in den Flieger und starteten in Richtung Dublin. Wie immer ist diese Stadt jede Reise wert. Auch, wenn sie sicherlich nicht zu den schönsten der europäischen Hauptstädte zählt, so ist sie doch sicher eine der charakterreichsten.

Diesesmal waren wir aber (nicht nur) privat dort, sondern hauptsächlich, um mir eine Wohnung zu suchen, welche ich dann ab März für ein halbes Jahr beziehen könnte. Was ich mir vorher schon gedacht hatte und was ich befürchtete, wurde war: Ich fand keine. Und somit wurde aus der Reise nun doch ein reines “Urlaubs-Kulturvergnügen.”

Wer nach Irland ziehen will, muss wissen, dass Umzüge dort viel spontaner über die Bühne gehen. Zumindest dann, wenn man ein Zimmer in einer Wohnung oder einem Haus sucht. Für das Glück der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses muss man in den allermeisten Fällen einen Jahresvertrag abschließen, was bei einer Aufenthaltsdauer von sechs Monaten für mich nicht in Frage kommt. Beim Thema Zimmer sind die Dubliner Mieter sehr flexibel: Alle Apartments sind möbliert, das heisst, zum Umziehen packt man seine sieben Sachen und ist schnell “eins weiter” gezogen.

Genau daraus resultiert auch das Phänomen, dass die Zimmeranzeigen, die mir Daft.ie täglich schickt, einen Einzugstermin frühestens mit zwei Wochen Vorlauf, allermeistens jedoch ab sofort anbieten. Klar, dass meine Chancen, ein Zimmer zu finden, somit im Januar sehr schlecht stehen.

Es heißt also: Auf ein Neues Ende Februar.

Flashvideos mit ffmpeg

Wenn man -wie ich- Linux-User ist und Videoschnitt machen möchte, stößt man relativ schnell an seine Grenzen. Bisher ist mir noch kein Tool untergekommen, mit dem man professionel arbeiten könnte. Deshalb lasse ich es auch meistens bleiben 🙂

Allerdings hatte ich neulich für einen Kunden das Problem, einen DVD-Ausschnitt auf seiner Website als Video zur Verfügung stellen zu müssen. Eine Konvertierung als AVI der MPEG kam nicht in Frage, es sollte also ein Flashvideo werden.

Begeistert bin ich schon eine Weile von ffmpeg- irgendwie hat es mir immer aus der Patsche geholfen- sei es bei der einfachen Mischung von MP3 und Videodaten, der Konvertierung von avi in DVD oder ähnlichem.

Dennoch war ich überrascht, dass man mit diesem kleinen Helfer auch sehr fein Flasmovies herstellen kann. Zumindest war ich überrascht, dass dies ohne komplizierte Parameter möglich ist.

Und so gehts:

ffmpeg -i meineVideodatei [-i meineSounddatei] -ar 44100 meineOutputdatei.flv

Überrascht? So einfach ist es 🙂

Skype 2 beta und Fedora 8

Seit November bietet Skype eine Version 2, welche als Beta vorliegt und Linuxusern endlich die versprochene Video-Call-Unterstützung liefert.

Ich als Fedora-User dachte mir, probieren wir das doch gleich mal aus. Also: Version 1.4 runtergeschmissen und 2. X draufgemacht. Doch schon beim ersten Start kam die Ernüchterung: Der Sound ist futsch.

Nach einer Suche in diversen Foren fand ich heraus, dass das am fehlenden Support für Pulseaudio von Skype liegt.

Für alle, die ähnliche Probleme haben (ich glaube Ubuntu 8 hat ebenfalls Pulseaudio per default integriert) gibt es ein Workaround, welches hier zu finden ist.

Web 2.0 und Usability

Eine Frage, die mich und meine Kollegen ganz aktuell im Projekt vino.la beschäftigte war, wieviel Ajax-Funktionalität ein “normales” Shopsystem verträgt. Wie intuitiv ist eine Website zu bedienen, was kann man sich an innovativen Produktfiltern oder live-Suchen leisten, ohne dass der User sich damit 10 Minuten auseinandersetzen muss, was er eigentlich tun muss um ans Ziel zu kommen und uns ein Produkt abzukaufen. Continue reading “Web 2.0 und Usability”