Archive for the ‘Internet’ Category

Zweierlei Maß für Paid Content.

Monday, January 11th, 2010

Das Hamburger Abendblatt führte ja jüngst ein Bezahlmodell ein, um einen Teil ihrer Inhalte Premiumusern zugänglich zu machen. Über Google allerdings konnte man nach wie vor auf alle Inhalte der Zeitung uneingeschränkt zugreifen. Durchaus wohl gewollt, um Besucher über Suchmaschinen nicht zu verlieren. Warum also sollte man einen Premium Account anlegen, wenn man doch gratis alle Informationen bekommt? Ein ziemlich dilettantisch umgesetztes Paid Content Konzept, welches nicht unbedingt für eine Lösung für die Probleme von Zeitungsverlegern sorgt. Stefan Niggemeier schrieb ja einen schönen Artikel darüber, auf welchen ich bereits hinwies.

Scheinbar ist diese unterschiedliche Behandlung von Usern auch international üblich, wie dieser Artikel von digital inspiration verdeutlicht. Solange das so ist, brauchen sich Verlage auch nicht zu wundern, wenn sie online mit Paid Content nicht Fuß fassen.

Wir wissen, wo Du wohnst.

Friday, January 8th, 2010

Warum Vorratsdatenspeicherung gefährlich ist und wie einfach Daten missbraucht werden können, zeigt ein Artikel in der c’t, welcher auch frei online verfügbar ist: “Alltägliche Rasterfahndung”

Bleibt nur zu hoffen, dass das Gesetz gekippt wird, wenn die Klage der fast 35000 Menschen vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg hat.

Usability: 2 Artikel.

Monday, January 4th, 2010

Hier zwei Artikel, die ich gerade las zum Thema Usability. Zwei ganz unterschiedliche Bereiche: einmal Web, einmal “echtes” Formular. Beide dennoch spannend:

What was your “Total Impress”?

und

Drei Gefahren beim Suchen von Landing-Pages

Update: Hier noch ein Artikel über die Usability von horizontaler Navigation vs. vertikaler Navigaion im Smashing Magazine.

Schurkenhafte Kurz-URLs.

Saturday, December 19th, 2009

Wer fleißig twittert oder Facebook nutzt, kennt sie natürlich. Die etwas kryptischen Kurz-URLs von Diensten wie bit.ly oder tinyurl.com.

Seit ich den Dienst bit.ly nutze, finde ich es auch schon merkwürdig, dass der Dienst ausgerechnet eine lybische URL hat, habe mich aber nicht weiter darum gekümmert. Martin Seibert hat nun einen Artikel über moralische Bedenken und Risiken beim Benutzen dieses Dienstes verfasst. Was passiert zum Beispiel, wenn Herr Gaddafi die URL abschaltet oder immense Gebühren dafür haben möchte? Steht der Nutzen vor politischen und moralischen Bedenken? Gibt ein paar interessante Denkanstöße.

Freibiermentalität im Netz.

Tuesday, December 15th, 2009

Das Hamburger Abendblatt hat seit heute ein “Onlineabo” und sperrt so einen Teil seiner Inhalte für den Ottonormalsurfer. Sie sind nicht die ersten, die auf diese Idee kommen, aber vielleicht die ersten, die das ganze sehr herablassend begründen. Schade wirklich. Zu lesen hier, “In Eigener Sache”. Fühlt Euch alle schuldig, Ihr, die Ihr auf kostenlose Informationen im Netz zugreift.

Was Herr Niggemeier dazu sagt, findet sich hier. Lesenswert und auf den Punkt gebracht. Danke dafür! Schade, dass nicht jeder versteht, dass die Antwort auf sinkende Print-Auflagen nicht ein plumpes Bezahlmodell im Internet sein kann. Wo bleibt die Kreativität und der Erfindungsreichtum? Nur den trotzigen Jungen zu spielen, bringt hier wohl nichts. Schade auch um abendblatt.de; tippe, dass einige der Stammuser dort nicht mehr zu sehen sind in Zukunft.