Short trip to London.

All is well and getting weller. I just returned from a short trip to London. Was good fun! Have a look at the pictures below. Really interesting are the walking tours with Insider London: We did the Underground Tour. These guys really do have a deep knowledge of this low part of the city.

You may want to check out a small video I shot on the tour:


by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller Parliament by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller by Matt Mueller

Eine Insel vor der Tür.

Manchmal hat man echt Glück, an Orte zu gelangen, die einem sonst verborgen bleiben. Und dabei liegen sie manchmal direkt vor der Tür! So auch bei diesem Besuch: Eine befreundete Autorin arbeitet an einem Buchprojekt und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr zusammen auf die Mariannenaue zu fahren. Dort sollte ich Fotos für ihr Buch machen.

Die Mariannenaue ist eine Insel im Rhein: Etwa 4km lang liegt sie vor Eltville-Erbach mitten im Fluss. Knapp 200m trennen die Insel vom sicheren Rheinufer. Und doch ist sie weit weg: Um hier auf Entdeckertour zu gehen, bedarf es diversester Genehmigungen und Anfragen. Etwa vier Monate dauerte die Vorbereitung unserer Überfahrt.

Was uns erwartete war mehr als nur ein toller Ausflug in eine nahe Oase. Auf der Mariannenaue gelangt man an einen Ort, an dem man eine Weile bleiben möchte. Erbach im Blick ist man doch so weit von der Zivilisation entfernt, dass man sofort nach Verlassen des Schiffs ein Inselgefühl entwickelt, welches einen zum Verweilen einlädt.

Was die Insel ausmacht und warum sie etwas wirklich besonderes ist, gibt es bald in einem Buch zu lesen, das ich hier bestimmt empfehlen werde.

Bis dahin gibt es die eine oder andere Impression von der Mariannenaue, wie immer in meinen Bildern bei Picasa.

 

Stratford-upon-Avon.

Last week we headed to Stratford-upon-Avon. This lovely little town is birthplace of the most famous English playwright Shakespeare. And that’s why we went there: Every year in April – in the time around his birthday – there’s a festival giving fantastic productions of Shakespeare’s plays. In both theatres you will have stunning actors, great stage settings and much fun. Along the festival there is a lot going on in town: Bands are playing, actors are speaking, a parade is taking place heading from Shakespeare’s birthplace to the church where he is buried.

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If you have enough of all that cultural stuff you might visit the Cotswolds which is the area Southern Stratford. That’s what we did: You find lovely villages such as Broadway, Stanton or Stanley which are all built from the same kind of stone. Therefore all buildings look like honey-coloured fairy-tale-houses. Really nice to stroll through these old quiet villages.

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Wanna see some pictures? Feel free to visit my Picasa account.

Superlative Reissäcke.

Wir waren gerade in China – eine tolle Reise in ein spannendes Land. Hier gibt es ein Paar Gedanken von mir zu unserem Trip. Viel Spaß beim Lesen! Wer nur Bilder will, wird hier fündig.

Dass die Chinesen eigentlich alles erfunden haben und für sämtlichen Fortschritt der Welt verantwortlich sind, ist zumindest in der chinesischen Meinung und Weltanschauung so fest verankert, dass sie keine Gelegenheit ausnutzen, diese vermeintliche Tatsache ihren rückständigen europäischen Besuchern unter die Nase zu reiben. Manchmal kommt man nicht einmal dazu, Einspruch erhebend den Zeigefinger zu heben und Luft zum Widerspruch zu holen, da kommt schon die nächste Errungenschaft: Das weltgrößte Irgendwas, die höchste Sonstwie und überhaupt alles Superlative befindet sich in China. Und um noch richtig den Finger in die Wunde zu legen, kommt im Folgenden auch immer noch ein: “Und wo gibt es das zweitgrößte Dings?” als rhetorische Frage. Sofort rattert das europäische Gehirn auf der Suche nach dem zweitgrößten Platz, Gebäude, Reisfeld – nur, um dem überbrodelndem Selbstbewusstsein der Chinesen etwas entgegenzusetzen. Die Ernüchterung folgt auf den Punkt. “In China.” Das ist die Antwort der Chinesen – man hat nicht nur das weltgrößte Dings, sondern auch das zweitgrößte. So sind sie.

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Vieles ist aber auch wirklich superlativ. Eigentlich fast alles – zumindest im Vergleich mit europäischen Maßstäben. Sei es die chinesische Mauer, die Terrakotta Armee oder der für eine einzelne Familie etwas zu groß geratene Verbotenen Stadt mitten in Peking. Die Sehenswürdigkeiten zeugen von einer sehr spannenden Kultur – diese steht wegen des unvorstellbaren Wachstums in China aber oft auf einer dünnen Linie zwischen der Welt im 21. Jahrhundert und der traditionellen Lebensweise der Chinesen. An allen Ecken merkt man dies – sei es mitten in Shanghai, wo alte Wohnviertel ohne jede sanitäre Versorgung an teure Glaspaläste grenzen oder in Xian, wo horden von chineischen Besuchern mit Blitzlichtgewitter eine buddhistische Messe begleiten. Während viele der touristisch interessanten Orte liebevoll herausgeputzt und sauber gehalten werden, gibt es an anderen Orten genau dies nicht – viele Schätze sind am Lauf des Yangzi unwiederbringlich vernichtet worden, 1,3 Million Menschen wurden umgesiedelt und die hübschen Dörfer, die man unterhalb des Drei-Schluchten-Damms sieht, mussten weichen für höher gelegene Plattenbauten.

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Und da zeigt sich das Dilemma das Fortschritts: Wir kennen uns in Deutschland auch mit Betonbauten aus. Plattenbauten gibt es nicht nur im Osten – auch in meiner Heimatstadt Wiesbaden gibt es Viertel mit diesen hässlichen Häusern, die man am liebsten direkt sprengen möchte. Nur: In China entstehen nicht einzelne Wohnviertel sondern ganze riesige Stadtteile, die von Betoncharme geprägt sind. Man kann nur staunen, wenn man in Chongqing steht und um einen herum 20 Kräne gerade vollkommen identische 20-stöckige Hochhäuser hochziehen. Hier wohnen Hunderttausende oder Millionen Menschen in Wohnsilos, die bei uns spätestens seit den 80er Jahren als antiquiert, hässlich und nicht nachhaltig gelten. Bleibt zu hoffen, dass die Chinesen nicht den gleichen geschmacklichen Wandel vollziehen wie wir Europäer: Am Ende bliebe ihnen vermutlich nur der Abriss und Neubau ganzer Städte. Das an allen Ecken und Enden sichtbare Wachstum steht in China also auf Beton. Eine Stadt wie Shanghai ist umgeben von einem ganzen Gürtel dieser Häuser.

Bekanntermaßen werden die Innenstädte von Shanghai und Beijing geplättet und deren alte Bausubstanz ersetzt durch moderne Häuser. Lässt man den Kritikpunkt der Menschenvertreibung außer acht, ist dies sogar durchaus zu verstehen: Die alten Wohngebiete verfügen über eine brüchige Substanz, Gemeinschaftstoiletten an den Straßenecken und wenig Perspektive für Besserung. Dass eine Stadt mitten im Zentrum eine andere Entwicklung möchte, kann man durchaus verstehen. Die Chinesen beteuern zwar, dass alle Bewohner einen adäquaten Ersatz in einer der Betonbunker bekommen, aber wenn man kritische Berichte liest, wird immer deutlich, dass sich korrupte Beamte sowohl bei der Umsiedelung der Menschen aus dem Jangzi-Tal als auch bei der Räumung der Butongs in Beijing eine volle Tasche verdienen. Solange dies so ist, ist das Vorgehen der Regierung hinsichtlich der Umsiedlung tausender Menschen im Namen des Fortschritts wirklich schwer zu rechtfertigen. Auf der Strecke bleibt mit dem Abriss auch die alte chinesische Identität – wenn dies so weitergeht, wird China Town in New York in Zukunft mehr chinesisches Flair haben als die Straßenzüge im Herzen der Hauptstadt Chinas.

Und wie geht der Chinese damit um? Das ist schwer zu sagen. Unsere Reiseleiter waren sicherlich treue Parteimitglieder. Dennoch – der Wille nach Fortschritt ist überall zu spüren. Im Fernsehen laufen Werbespots für Kloschüsseln in denen europäisch gekleidete Chinesinnen mit voller Leidenschaft auf dem Boden knien und die Schüssel aus ganzem Herzen umarmen. An jeder Ecke finden sich europäische Konzerne und platzieren Werbung für Autos, in Einkaufszentren gibt es riesige Verkaufsräume für Wohnungen in Shanghai. Alles in allem findet hier gerade ein riesiger Aufschwung statt – das ist überall zu merken. Dennoch sieht man auch, wie dieser entwickelte Teil Chinas regional auf den Osten des Landes beschränkt ist. 30km vor Shanghai sind immernoch die Reisbauern auf ihren Feldern damit beschäftigt, Wasserbüffel die Felder pflügen zu lassen, die Autobahnraststätten haben zwar moderne Toiletten, aber keinen Wasseranschluss und überhaupt wirkt das gesamte chinesische Leben außerhalb der Millionenstädte sehr beschaulich. Kein Wunder: 70% aller Chinesen sind immernoch Bauern.

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Es gibt viele Parallelen zur Nachkriegsentwicklung in Europa. Nur hier scheint es mit dreifacher Geschwindigkeit abzulaufen und unter einem Regime, dass weder Widerstand duldet noch den geringsten Einspruch gegen diese Entwicklung gelten lassen möchte. Der Drei-Schluchten Damm zeigt dies auf beeindruckende Art und Weise: Hier hat sich das Land oder mehr noch deren Herrscher ein Denkmal gesetzt und mit der Bezwingung des Yangzi einen Erfolg errungen, von dem Mao seiner Zeit schon geträumt hatte. Allen Bedenken und Umweltproblemen zum Trotz wurde hier ein Exempel statuiert, um die Größe der Nation für alle Zeiten zu manifestieren.

Wuchtig ist er, der Damm. Schön nicht. Dennoch ist es ein beeindruckendes Meisterwerk der Baukunst und obwohl im Vorfeld des Baus die westliche Kritik groß und die europäischen und amerikanischen Geldgeber nahezu alle abgesprungen waren, wollen viele Westler nun ihr Scheibchen abhaben und Geld an ihm verdienen. Thyssen-Krupp baut gerade ein riesiges Schiffshebewerk am Damm. Sicher ein lukrativer Auftrag. Angeblich erreichen die Turbinen des Damms aber nie ihre volle Last – die Schlammmengen des Yangzi sind zu massig und auch der Strom, der ja bis nach Shanghai fließen soll, ist teurer als der von den Kohlekraftwerken, weshalb die Laune in Shanghai bzgl. des “grünen” Stroms vom Fluss recht gedämpft ist – Shanghai muss extra zahlen. Von den Drei Schluchten ist auch nur noch eine geblieben, die sich unterhalb des Damms befindet. Die beiden anderen sind auch schön, haben von ihrer Dramatik aber sehr viel eingebüßt. Mit dem Damm wurde ja aber eine neue Schlucht geschaffen – vielleicht hätte man ihn den Vier Schluchten Damm nennen sollen.

Für heute soll es genug sein. Hier noch der Link zu einigen Bildern aus China.

Dublin’s Terminal 2 disaster.

Infrastructural development not necessarily improves customer service. This is what I had to learn this morning when I took a flight from Dublin to Frankfurt. I can’t say how often I took this early Aer Lingus flight. Well, it is at seven o’clock in the morning and I often swore to never take it again. However, I did it again. But I was somehow looking forward to it as it was the first time for me to check in at the newly opened Terminal 2 at Dublin Airport. When they started to build the new terminal about three years ago, I was living in Dublin and thought: “Yes, this will be excellent. The old terminal is so narrow and packed with people. The new terminal will be a massive improvement.”

Aer Lingus moved from Terminal 1 to Terminal 2 for at least all European flights earlier this year. Until then it was always enough to be at the airport 60 to 90 minutes prior departure. They had this nice and crowdy check-in area 14 for all flights to the UK and Germany. Checking in took no longer than 10 minutes, followed by a medium sized queue at the security checks. However, there was always enough time to go shopping or have a coffee. When I read that my flight was about to depart from Terminal 2 from now on, I was really looking forward to check out this nice futuristic building. It could only get better. More time, more relaxation – a much better customer service and experience.

So, we ordered a taxi which should bring us to the airport to check-in around 90 minutes prior departure. Thankfully the taxi driver was much earlier. That way we had around 120 minutes for completing check-in and boarding. And we desperately needed that extra time!

The taxi driver dropped us off at Terminal 2 and we got into the building. It was packed. People. Everywhere. A huge number of people trying to fight their way through to one of the check-in machines and then onwards to an app. 400m queue for baggage drop. Unbelievable. It took us about 15 minutes to get through to one of the check-in machines. This was not due to long queues at these machines. In fact, there are enough machines but the position of them is so dumb that you have to fight yourself through the baggage drop queue to get there. Hard work. Once we completed that task, we already stood in the queue for baggage drop. If we’d arrived 15 minutes later, we would have found ourselfes at the end of an even longer queue. It literally went through the whole terminal. Scheduled departure time for our flight was 7 o’clock. It was 5:20 when we started queuing for baggage drop. It took us one hour to get to one of the desks. During that time, announcements had been made to tell people that their flights are now on final call and that people should leave the queue and proceed to one of the two extra counters for closing flights. Just the fact that there are these two counters pictures the situation in that terminal more than enough.

One minute before we reached the counter, a final call announcement was made for our flight. We decided to proceed in our queue. Once we got to the counter I asked the Aer Lingus staff member if this was a normal situation and if they deal with this amount of people everyday. And she said yes. Everyday. She told us that she was working from 4 o’clock in the morning and that the situation is not any better at any time in the morning. I have to say that this was a Sunday. Not a working day. She told us that the new terminal is far too small for all these Aer Lingus flights and that – hear hear! – Michael o’Leary was so right when he said that the new Terminal and Aer Lingus’ decision to move there “was rubbish”. Well, I guess that describes the happiness of Aer Lingus staff members perfectly. She was very nice though but was obviously more than irritated.

We finished our check-in and baggage-drop procedure and moved on to the security check. It was 6:20. 15 minutes till boarding should begin. The queue at the security check was long. I was used to that. It was not better in terminal 1. But it seemed like there were more x-rays in terminal 1 and more people had been working there. However, it took not too long and after 15 minutes we were checked-in, baggage-dropped and security checked and ready for a coffee and some shopping. Finally the fun part of being at the airport should start! But wait. Was it 6:35h already? Boarding time. We started to walk to our gate. The direction which the signs guided us to looked very suspicous. And in fact, yes, I knew it! Boarding was at a gate in terminal 1! Surprise, surprise. So, we walked all the way up from terminal 2 to terminal 1. We passed all the cafes, shops, the old empty security checks in terminal which are now far less frequented than the ones in terminal 2 and got on the plane at 6:45. 10 minutes later the machine departed. It was one time, surprisingly. But I don’t think anybody on the flight spent a Euro at the airport because we all were in a rush.

Stupid, huh? They built a new terminal and made the situation even worse than it was before. To me it looks like Aer Lingus wanted to play the new toy called Terminal 2, come whatever. And now they have that terminal along with more angry and stressed customers, lower earnings in shops and unhappy staff. Well done. At least, the new terminal looks much better than the old one. If we experience a dropping service quality, we’re much better looking at least.