Festhalle wird 100.

Als treuer Gänger zu Konzerten in der Festhalle Frankfurt, war es klar, beim Tag der offenen Tür anlässlich des 100. Geburtstags dieser Halle zugegen zu sein.

Ob beim Gang durch die Katakomben des Bauwerks, beim Baumeln am Seil unter der Kuppel oder beim Lesen der Texte und Schauen der Bilder in der Fotoausstellung in der Halle – die schöne und aufwendige Veranstaltung vermittelte einen tollen Eindruck über 100 Jahre Geschichte.

Anbei einige Bilder des Tages.

In Bruges.

Well, while there were some serious storms hitting Germany this weekend, we decided to fool the weather and escape to Belgium. Why Belgium? 2 reasons: Beaches there are the closest to the Rhein-Main-Area and we wanted to visit Bruges. Why Bruges? Because it looked so nice in “In Bruges” (or “Brügge sehen und sterben” for my German readers. Yes, I know. Another strange German sentence with too many words anyway!). Don’t be shocked: We didn’t drive there to get some fancy celebrity pictures or to plunge our faces into some weird cardbord cut-outs showing Colin Farrell. Well, might look nicer though. It was the landscape and the pitoresque oldtown of Bruges which attracted us upfront.

Actually, this was the first time Hollywood didn’t disappoint me: Bruges is really nice. A lot of small streets, nice and old buildings, most of them built in the 17th century. Definetely worth a visit. We went to a very nice restaurant in the evening called t’Schrijzverke. Ate good fish there and had plenty of good wine. We stood a night in our hotel (which is ok but looks much nicer on the website than in real life) and moved on to the seaside the day after.

To be honest:  we’ve been to all villages by the sea from Koksijde in the west to Kokke in the north-east. All of them are not nice (don’t want to say ugly).  Really. The beaches are excellent and beautiful. If you want do go sailing or surfing, you’ll find excellent conditions there.  But if you expect nice romantic villages with small restaurants at the beach: Visit another country. The beach is covered with huge hotels (7 floors mostly), appartment houses or casinos. Hard to believe that the government still allows building these houses. There are a lot of construction sites and the area from Koksijde to Oostende doesn’t have any free space on the beach. Oostende… well, I don’t want to talk about this city.

We were searching for a hotel and a nice spot all day long and drove along the cost for almost 70 kilometeres. Finally, we ended up in Knokke. Beautiful beaches but also ugly hotels. However, this small town was nicer than the ones western Oostende. So, we stood here and found a hotel: The hotel was built in 1980 (at least the elevator was telling that on a sign), so the furniture was. But it is clean and not wrecked at all: It looks like the time has stopped ticking since 1980. We enjoyed or time and found a really nice beach bar called “Bar Alain”. This 10 seats bar is in the middle of the beach and offers a small range of beers and wines. Nice service and relaxed ambience. Really enjoyed ourselves dispite the huge hotels in our back.

The next day we drove to Gent, a 240k popolation city. Just like Brugge, this city comes along with a lot of old buildings from the 16th century, a gothic cathedral, a water castle and a lot of small streets and squares. Seems like this city is very creative: There are lots of galleries, boutiques and musicians. We’ll definetely come back as 2 hours were simply not enough to discover this beautiful city.

Pfingstturnier Wiesbaden.

Jedes Jahr an Pfingsten findet das Pfingstturnier im Schlosspark in Biebrich statt. Ich bin nun alles andere als ein Pferdemensch. Abgesehen von merkwürdigen Choreographien, bei denen Pferde und Menschen im (geordneten?) Chaos auf dem Reitplatz unterwegs sind, bietet der Abend aber immer wieder auch für Laien das eine oder andere Highlight.

Anbei einige Impressionen des gestrigen Abends.  Wie immer: Klick aufs Foto bringt Euch weiter.

Trendsport.

Natur, frische Luft, anstrengende Berge, wissen, was man geschafft hat, tolle Aussichten, Schweiss. Klar, dass dies keine Begriffe für Schachspielen sind (ein Teil vielleicht trifft auf Schachboxen zu, aber das lassen wir mal außen vor.). Hier geht es um das Wandern. Ich bin sicher kein Profi, aber es zieht mich doch immer mehr in die Natur. Laufen, Berge hochkraxeln oder einfach nur gemütlich durch die Natur schlendern.

In diesem Jahr machten wir zwei wunderschöne Tagestouren im Elsass. Hier gibt es, wie in jedem anderen Gebirge auch, unzählige Wanderwege, auf welchen man für Stunden keinem Menschen begegnet. Was diese Gegend so besonders macht, ist die Kombination aus steilsten Schluchten, grünen Hochebenen mit saftigen Wiesen, hügeligen Weinbergen und verträumten Dörfern, die alle in dem fürs Elsass typischen Pastellfarbtönen erstrahlen.

Unsere erste Tour ging auf den Donon (bei Schirmeck): Dieser 1008m hohe Berg war einst ein mystischer Ort. Reste keltischer und römischer Tempelanlagen finden sich hier und der 360° Ausblick ist schlicht wunderschön. Man erreicht den Donon nach einem ca. 2.5 Stunden langen Aufstieg von Wackenbach, auf welchem man rund 600 Höhenmeter zu bewältigen hat. Auf dem Weg auf den Berg hat man immer wieder tolle Aussichten, für Pilzsammler ist diese Gegend sicher ein Paradies. Etwa 45 Minuten vor Erreichen des Gipfels gibt es ein nettes Restaurant mit sehr gutem Essen zu moderaten Preisen.

Die zweite Wanderung führte uns in die Wälder rund um  Ribeauville, einem der schönsten Örtchen im Elsass, kurz hinter Selestat gelegen. An sonnigen Tagen finden sich hier allerdings jede Menge Touristen. Wie auch immer, wir wollten ja nicht in die Stadt, sondern eine Wanderung zu den oberhalb gelegenen Burgen der Rappoltsteiner machen. Dieses alte Adelsgeschlecht baute hier drei Burgen am steilen Hang, welcher direkt hinter dem Ort emporsteigt. Ein strammer Aufstieg von rund 90 Minuten führte uns zur Burgruine St. Ulrich. Hier bietet sich ein toller Blick über das gesamte Tal und man bekommt einen guten Eindruck davon, warum die Burg ausgerechnet hier gebaut wurde: Man hatte schlicht die Kontrolle über alles, was im Tal vor sich geht. Nach weiteren 30 Minuten steilem Weg gelangt man zu einer zweiten Ruine, welche leider nicht betretbar ist. Ein weiteres Highlight ist der Wallfahrtsort Dusenbach. Diese mitten im Wald gelegene Kirche erreicht man über einen steilen Pfad, mitten durch den Wald. Plötzlich steht man vor einer großen Kirche, die einer der Herren Rappoltstein einst für eine Marienstatue gebaut hat, welche er von einem seiner Kreuzzüge mitbrachte und die angeblich Wunder tun sollte. Nun schlängelt sich der Weg wieder hübsch am Berg entlang nach Ribeauville zurück und nach etwa 3.5 Stunden reiner Wanderzeit, kann man in eines der vielen netten Restaurants einkehren.