Facebook Paper.

Facebook hat eine neue App – bevor ich lange erkläre, was sie macht: Sie ist fast wie Flipboard. Nach dem Start kann man sich verschiedene Themenbereiche auswählen, über welche man aktuelle Meldungen erhalten kann. Jedes Thema erscheint als eigene “Magazinseite” in der App: Oben befindet sich der Aufmacher (nach welcher Logik dort was landet, weiß ich nicht), unten kann durch weitere zum Thema gehörende Nachrichten navigiert werden.
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Die erste Seite ist immer eine Abbildung der Timeline: Hier bekommt man eine als “Magazinseite” verpackte Seite mit einer chronologischen Abfolge der Artikel, wie sie in der Timeline auf Facebook erscheinen. Ob sich die Bestückung inhaltlich in einer Form von der Timeline unterscheidet, konnte ich nicht feststellen.

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Tappt man einen Post an, öffnet sich dieser in einer Detailansicht. Soll die Ansicht geschlossen werden, swipet man unten. Dies ist die generelle Art und Weise eine Ansicht zu verlassen. Ein weiterer Tapp öffnet den Artikel im Detail:
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Hier kann der Artikel gelesen werden und ein Swipe nach unten schließt den Artikel wieder.

Was mir am besten gefällt, ist die neue Sicht auf Profile eines Users. Am einfachsten sieht man das in seinem eigenen Profil. Dieses erreicht man, indem man von der Hauptansicht nach unten swipt, und so das Kontextmenü öffnet, von welchem aus Posts auf die eigene Timeline gesetzt werden können. Tappe ich hier auf meinen Benutzernamen, gelange ich in mein persönliches Profil:

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Dort kann man im oberen Bereich durch die Jahre swipen und im unteren Teil durch Fotos, Freunde und entsprechende Posts des gewählten Jahrs. So gelangt man sehr leicht durch die Lebensgeschichte eines Users mit einer einfach zugänglichen Chronologie. Ein Swipe nach oben schließt dieses Ansicht erneut und man landet wieder auf der Hauptansicht.

Insgesamt ist das Bedienkonzept der App sehr gelungen. Die optischen Effekte gefallen wir sehr gut und wirken unterstützend und nicht überladen wie bei manch anderer App. Das Frameworking-Tool Origami, welches hinter der App steckt, wurde auch schon veröffentlicht. Ich bin gespannt, ob Erkenntnisse aus dieser App Einzug halten werden in die traditionelle Facebook-App: Gerade die Sicht auf das Profil und die “Nicht-Timeline” sind spannend und ermöglichen eine tolle Sicht auf Profilseiten. Ich bin gespannt, wie Facebook die angekündigte Vielfalt der Apps usabilityseitig umsetzt. Denn mich persönlich nervt der Absprung aus der Facebook-App in den Messanger heute schon. Mal schauen, was sich Facebook einfallen lässt, um den User durch seine App-Welt zu leiten.

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