Superlative Reissäcke.

26. September 2011

Wir waren gerade in China – eine tolle Reise in ein spannendes Land. Hier gibt es ein Paar Gedanken von mir zu unserem Trip. Viel Spaß beim Lesen! Wer nur Bilder will, wird hier fündig.

Dass die Chinesen eigentlich alles erfunden haben und für sämtlichen Fortschritt der Welt verantwortlich sind, ist zumindest in der chinesischen Meinung und Weltanschauung so fest verankert, dass sie keine Gelegenheit ausnutzen, diese vermeintliche Tatsache ihren rückständigen europäischen Besuchern unter die Nase zu reiben. Manchmal kommt man nicht einmal dazu, Einspruch erhebend den Zeigefinger zu heben und Luft zum Widerspruch zu holen, da kommt schon die nächste Errungenschaft: Das weltgrößte Irgendwas, die höchste Sonstwie und überhaupt alles Superlative befindet sich in China. Und um noch richtig den Finger in die Wunde zu legen, kommt im Folgenden auch immer noch ein: “Und wo gibt es das zweitgrößte Dings?” als rhetorische Frage. Sofort rattert das europäische Gehirn auf der Suche nach dem zweitgrößten Platz, Gebäude, Reisfeld – nur, um dem überbrodelndem Selbstbewusstsein der Chinesen etwas entgegenzusetzen. Die Ernüchterung folgt auf den Punkt. “In China.” Das ist die Antwort der Chinesen – man hat nicht nur das weltgrößte Dings, sondern auch das zweitgrößte. So sind sie.

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Vieles ist aber auch wirklich superlativ. Eigentlich fast alles – zumindest im Vergleich mit europäischen Maßstäben. Sei es die chinesische Mauer, die Terrakotta Armee oder der für eine einzelne Familie etwas zu groß geratene Verbotenen Stadt mitten in Peking. Die Sehenswürdigkeiten zeugen von einer sehr spannenden Kultur – diese steht wegen des unvorstellbaren Wachstums in China aber oft auf einer dünnen Linie zwischen der Welt im 21. Jahrhundert und der traditionellen Lebensweise der Chinesen. An allen Ecken merkt man dies – sei es mitten in Shanghai, wo alte Wohnviertel ohne jede sanitäre Versorgung an teure Glaspaläste grenzen oder in Xian, wo horden von chineischen Besuchern mit Blitzlichtgewitter eine buddhistische Messe begleiten. Während viele der touristisch interessanten Orte liebevoll herausgeputzt und sauber gehalten werden, gibt es an anderen Orten genau dies nicht – viele Schätze sind am Lauf des Yangzi unwiederbringlich vernichtet worden, 1,3 Million Menschen wurden umgesiedelt und die hübschen Dörfer, die man unterhalb des Drei-Schluchten-Damms sieht, mussten weichen für höher gelegene Plattenbauten.

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Und da zeigt sich das Dilemma das Fortschritts: Wir kennen uns in Deutschland auch mit Betonbauten aus. Plattenbauten gibt es nicht nur im Osten – auch in meiner Heimatstadt Wiesbaden gibt es Viertel mit diesen hässlichen Häusern, die man am liebsten direkt sprengen möchte. Nur: In China entstehen nicht einzelne Wohnviertel sondern ganze riesige Stadtteile, die von Betoncharme geprägt sind. Man kann nur staunen, wenn man in Chongqing steht und um einen herum 20 Kräne gerade vollkommen identische 20-stöckige Hochhäuser hochziehen. Hier wohnen Hunderttausende oder Millionen Menschen in Wohnsilos, die bei uns spätestens seit den 80er Jahren als antiquiert, hässlich und nicht nachhaltig gelten. Bleibt zu hoffen, dass die Chinesen nicht den gleichen geschmacklichen Wandel vollziehen wie wir Europäer: Am Ende bliebe ihnen vermutlich nur der Abriss und Neubau ganzer Städte. Das an allen Ecken und Enden sichtbare Wachstum steht in China also auf Beton. Eine Stadt wie Shanghai ist umgeben von einem ganzen Gürtel dieser Häuser.

Bekanntermaßen werden die Innenstädte von Shanghai und Beijing geplättet und deren alte Bausubstanz ersetzt durch moderne Häuser. Lässt man den Kritikpunkt der Menschenvertreibung außer acht, ist dies sogar durchaus zu verstehen: Die alten Wohngebiete verfügen über eine brüchige Substanz, Gemeinschaftstoiletten an den Straßenecken und wenig Perspektive für Besserung. Dass eine Stadt mitten im Zentrum eine andere Entwicklung möchte, kann man durchaus verstehen. Die Chinesen beteuern zwar, dass alle Bewohner einen adäquaten Ersatz in einer der Betonbunker bekommen, aber wenn man kritische Berichte liest, wird immer deutlich, dass sich korrupte Beamte sowohl bei der Umsiedelung der Menschen aus dem Jangzi-Tal als auch bei der Räumung der Butongs in Beijing eine volle Tasche verdienen. Solange dies so ist, ist das Vorgehen der Regierung hinsichtlich der Umsiedlung tausender Menschen im Namen des Fortschritts wirklich schwer zu rechtfertigen. Auf der Strecke bleibt mit dem Abriss auch die alte chinesische Identität – wenn dies so weitergeht, wird China Town in New York in Zukunft mehr chinesisches Flair haben als die Straßenzüge im Herzen der Hauptstadt Chinas.

Und wie geht der Chinese damit um? Das ist schwer zu sagen. Unsere Reiseleiter waren sicherlich treue Parteimitglieder. Dennoch – der Wille nach Fortschritt ist überall zu spüren. Im Fernsehen laufen Werbespots für Kloschüsseln in denen europäisch gekleidete Chinesinnen mit voller Leidenschaft auf dem Boden knien und die Schüssel aus ganzem Herzen umarmen. An jeder Ecke finden sich europäische Konzerne und platzieren Werbung für Autos, in Einkaufszentren gibt es riesige Verkaufsräume für Wohnungen in Shanghai. Alles in allem findet hier gerade ein riesiger Aufschwung statt – das ist überall zu merken. Dennoch sieht man auch, wie dieser entwickelte Teil Chinas regional auf den Osten des Landes beschränkt ist. 30km vor Shanghai sind immernoch die Reisbauern auf ihren Feldern damit beschäftigt, Wasserbüffel die Felder pflügen zu lassen, die Autobahnraststätten haben zwar moderne Toiletten, aber keinen Wasseranschluss und überhaupt wirkt das gesamte chinesische Leben außerhalb der Millionenstädte sehr beschaulich. Kein Wunder: 70% aller Chinesen sind immernoch Bauern.

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Es gibt viele Parallelen zur Nachkriegsentwicklung in Europa. Nur hier scheint es mit dreifacher Geschwindigkeit abzulaufen und unter einem Regime, dass weder Widerstand duldet noch den geringsten Einspruch gegen diese Entwicklung gelten lassen möchte. Der Drei-Schluchten Damm zeigt dies auf beeindruckende Art und Weise: Hier hat sich das Land oder mehr noch deren Herrscher ein Denkmal gesetzt und mit der Bezwingung des Yangzi einen Erfolg errungen, von dem Mao seiner Zeit schon geträumt hatte. Allen Bedenken und Umweltproblemen zum Trotz wurde hier ein Exempel statuiert, um die Größe der Nation für alle Zeiten zu manifestieren.

Wuchtig ist er, der Damm. Schön nicht. Dennoch ist es ein beeindruckendes Meisterwerk der Baukunst und obwohl im Vorfeld des Baus die westliche Kritik groß und die europäischen und amerikanischen Geldgeber nahezu alle abgesprungen waren, wollen viele Westler nun ihr Scheibchen abhaben und Geld an ihm verdienen. Thyssen-Krupp baut gerade ein riesiges Schiffshebewerk am Damm. Sicher ein lukrativer Auftrag. Angeblich erreichen die Turbinen des Damms aber nie ihre volle Last – die Schlammmengen des Yangzi sind zu massig und auch der Strom, der ja bis nach Shanghai fließen soll, ist teurer als der von den Kohlekraftwerken, weshalb die Laune in Shanghai bzgl. des “grünen” Stroms vom Fluss recht gedämpft ist – Shanghai muss extra zahlen. Von den Drei Schluchten ist auch nur noch eine geblieben, die sich unterhalb des Damms befindet. Die beiden anderen sind auch schön, haben von ihrer Dramatik aber sehr viel eingebüßt. Mit dem Damm wurde ja aber eine neue Schlucht geschaffen – vielleicht hätte man ihn den Vier Schluchten Damm nennen sollen.

Für heute soll es genug sein. Hier noch der Link zu einigen Bildern aus China.

A long and winding road.

26. August 2011

Heute möchte ich mal wieder kurz über unseren Weg hin zu mehr Effizienz und Transparenz beschreiben, den wir als Softwareentwicklungsteam seit einigen Monaten beschreiten. Der Titel des Beitrags klingt vielleicht unterschwellig viel negativer, als ich es meine. Aber er drückt doch gut aus, was gerade passiert: Wir befinden uns auf einer langen Straße, die, um es noch bildlicher auszudrücken, am Anfang sehr holprig und ohne Beschilderung war und nun immerhin schon zu einer stattlichen Bundesstraße ausgebaut wurde.

Nachdem wir Anfang 2011 begannen, unsere Entwicklungsarbeit in User Stories und Tasks toolgestützt zu organisieren, konnten wir schon einen enormen Fortschritt erreichen: Durch unsere Daily Stand-up Meetings  sorgten wir für eine große Transparenz der Dinge, die gerade passieren. Sei es in Entwicklungsprojekten oder in den vielen Wartungsprojekten, die wir in unserer Firma betreuen. Insbesondere finde ich die Wandlung in der Kommunikation spannend: In einer Atmosphäre ohne Finger-Pointing steht jeder für die Dinge gerade, die er erfolgreich erledigt, gibt aber auch einen ehrlichen Status über die Dinge, die nicht gut laufen und wo er Hilfe benötigt. Letzteres ist heute noch manchmal nicht so leicht, wie mir auffällt. Aber wir werden besser. Im großen und ganzen entsteht eine immer offenere Atmosphäre, was sich zwangsläufig auf die Produktivität aller niederschlägt.

Nach einer Scrum-Basis-Schulung später im Jahr durch it-agile führten wir nun auch regelmäßige Plannings, Reviews und Retrospektiven ein. Ein großer Schritt! Und wieder ist hier die Wandlung der Kommunikation das eigentlich spannende: das regelmäßige Erarbeiten von guten wie schlechten Aspekten im vorangegangenen Sprint sorgt in der Retrospektive für ein immer offeneres Miteinander des gesamten Teams, inkl. Product Owner und Scrum Master (auch, wenn wir diese Rollen bisher noch gar nicht so etabliert haben, wie sie das Scrum Buch definiert). Der stetige Drang, den Entwicklungsprozess zu verbessern durch ein “optimiertes” Miteinander, wird erst durch die Retrospektive in Gang gesetzt. Nicht zuletzt ist gerade dieses Meeting, aus welchem man mit konkreten Verbesserungsvorschlägen ins nächste Sprint Planning geht, höchst motivierend – committet man sich doch auf Schritte, die man selbst als verbesserungswürdig definiert hat.

Aber auch unsere gesamte Entwicklungsplanung verbessert sich stetig: Insebesondere werden durch die Plannings und durch das Committment auf ein Gespräch über jede User Story die Produkte besser: War es bisher so, dass neue Features bis ins (vermeidlich) letzte Detail in großen Excel-Listen im stillen Kämmerlein erstellt wurden und das “Design” der Software in der Umklammerung einzelner lag, bewegen wir uns heute immer mehr in einer Atmosphäre, in der die Intelligenz des gesamten Teams genutzt wird: Features werden mit dem Product Owner gemeinsam diskutiert und die Anforderungen und Akzeptanzkriterien zusammengetragen. Vor der Bearbeitung einer jeden User Story wird das Gespräch mit dem Product Owner gesucht und die Details der Anforderung besprochen. Eine bemerkenswerte Änderung hin zu mehr Kommunikation, weniger Dokumenten-Overhead und größerer Qualität durch Klarheit der Anforderungen.

All diese Dinge gehen einher mit einer Veränderung der Coding-Methodik und allgemeinen Zeitorganisation: Peer-Reviews wurden Pflicht, wo immer es geht wird Pair Programming durchgeführt. Darüber hinaus blockt sich das Team als ganzes die ersten vier Stunden eines Tages für die Projektarbeit und wird hier nicht unterbrochen durch Anfragen aus Wartungsprojekten oder sonstigem Tagesgeschäft. Wenn also nicht gerade der Webserver brennt, hat das Team nun Zeit, den halben Tag ungestört am Projekt zu arbeiten. Alle weiteren Abteilungen akzeptieren dies voll und kommen mit ihren Anfragen außerhalb dieser Zeiten – also vor 9 Uhr oder nach 13h. Das sorgt für eine viel stärkere Fokussierung auf die Projektarbeit.

Alles in allem machen wir uns also immer besser. Es macht Spaß, zu erleben, wie man gemeinsam die Atmosphäre, in der man arbeitet, verändern, die Qualität verbessern und die Produktivität steigern kann. Die am Anfang dieses Posts angesprochene Straße hat nun doch eine recht deutliche Beschilderung und erfährt einen stetigen Ausbau. Die Schulung zum Certified Scrum Master steht auch noch an, dem Product Owner “blüht” auch eine offzielle Schulung und andere Abteilungen im Haus zeigen immer mehr Interesse an dem, was wir tun: immer wieder stehen Kollegen interessiert am Board in unserem Büro oder auf dem Flur, in welchem eine Übersicht über alle Projekte hängt, die derzeit bei uns bearbeitet werden. Alles in allem wird dies eine Erfolgsgeschichte sein, wenn sie fertig ist. Aber wahrscheinlich ist man das ja nie :-)

Testing using the Robot Framework.

01. July 2011

I recently came across a testing framework called Robot. It allows easy creation of test tables using a simple keyword-driven syntax. The test-cases are stored in simple CSV/TSV files which allow easy creation by even non-technical staff. A really nice feature is a test library for Selenium which may be installed along Robot. This makes testing web GUIs (HTML and according to the docs Flash/Flex) a treat. You may use another library called Ride to maintain, edit and run tests from a nice and simple GUI or you might consider using command line tools to integrate Robot into CI tools.

Robot Framwork and Selenium- test automation

Installing Robot, Ride and Selenium

This is a description and basic tutorial to install Robot on a Ubuntu machine. To install a web-test setup for Robot do the following:

1. Refer to the following sites and download the latest versions:

Robot Framework
http://code.google.com/p/robotframework/

Ride GUI
http://code.google.com/p/robotframework-ride/

Selenium Plugin
http://code.google.com/p/robotframework-seleniumlibrary/

2. Extract and Copy: Once downloaded, extract and copy all folders to a folder called e.g. /opt/dev/robot

3. Install Robot and all libraries: In each folder run

sudo python setup.py install

4. Start GUI – run the following script to start creating tests:

ride.py

Components in Robot

Tests in Robot are organised in

  • Folders containing
  • Test Suites containing
  • Test Cases, User Keywords, Scalars, List Variables

Keywords are commands used to trigger events. Using Selenium this might be accessing a website, clicking a specific button etc.. User keywords are powerful way to create your own re-usable test commands based on a set of defined keywords. You are allowed to parameterise your user keywords. Great stuff!

Scalars may be understood as variables such as URLs or default parameters passed to web forms e.g.

Setting up a test environment

We now want to create a simple test suite which visits Google.com, searches for Robot Framework and checks if results exist. Before we set up all basic test components we need to define a constant value for the Google URL. To do so, right click on Resources and select New Scalar. Enter ${GOOGLEURL} for name and http://www.google.com as Value.

Creating a Test Suite

Setting up a basic test suite which loads up Google:

1. Click on File -> open Folder, create a new one and give it the name “Google”

2. Right Click on the folder and select “Add Suite”. Give it the Name “Google Test”

3. Right Click on the Suite and create three test cases: Initial, Load Google, Finally

Now, your setup should look something like this:

Test Setup in Ride

Loading Resources and Libraries
First we will add the Selenium Library: Click on the Google Test Suite and choose Add Library on the Edit Tab. Here you’ll need to enter the path to the Selenium library. In my case this is

/opt/dev/robot/robotframework-seleniumlibrary-2.7/src/SeleniumLibrary

Then we will add our recently created GOOGLEURL Scalar to the suite. Click Add Resource and enter the path to the constant file. If you do not want to remember and type the whole path, you might want to head back to the constants file, copy the path and paste it in here. Now, we’re ready to create our simple test!

Creating a simple test

Now, we’re going to create our basic testing. Therefore I’m going to use a number of keywords implemented in the Selenium library. A documentation about these keywords may be found here: http://robotframework-seleniumlibrary.googlecode.com/hg/doc/SeleniumLibrary.html?r=2.7 Of course you may create your own keywords.

1. We need to start the Selinum Server: The keyword to do this is – surprise – Start Selenium Server. Add this to your initial test case.

Start Selenium Server

2. Then we’re going to visit Google in Firefox:

Open Browser    ${GOOGLEURL}

3. Let’s wait until the search field is present. The id of the input field is ‘lst-ib’:

Page Should Contain Element    lst-ib

According to the Selenium Library Documentation the identifier may be the id of an element, its XPath locator etc.
4. Now fill the field with “Robot Framework”:

Input Text    lst-ib    Robot Framework

5. Wait for the page to contain “code.google.com/p/robotframework/”

Wait Until Page Contains code.google.com/p/robotframework/

We’re now ready to run the test. To do so, we hit the small brown “run” icon in the tool bar and we’ll see: it works just fine :-)

Test successfully completed

Enhancements

Robot creates a log and report for each test-run. If a test fails, a screenshot is being created and integrated into the html report. You are, of course, able to trigger the creation of screenshots or source code logging. Also, using the Wait For Condition keywords you are able to run an almost unlimited amount of JavaScript based tests on your website. Have a look at the Selenium docs – there is a huge amount of keywords to be used.

An easy to use testing tool

Robot is a nice and easy to use tool – we’re not using it to integrate into CI. We’re just running stand-alone tests. But it’s really handy when it comes to handle a huge number of test cases: For example we were testing the behaviour of search functionality of one of our websites. With robot I was able to fire hundreds of request against the search and get screenshots in return for further manual investigation. Also we’re using it to autmatically test dependencies of our content trees in huge navigational structures. For this kind of test Robot is perfectly suited.

QR Codes für Task-Bord-Ticket-Synchronisation.

16. June 2011

Im Nachgang meiner Trac-Erweiterung zur Bearbeitung von Tickets via QR-Codes und Smart-Phone kam mein ehemaliger Kollege Paul Herwarth von Bittenfeld auf mich zu. Er bat mich, für seinen Blog ein Paar Fragen zu meiner Lösung zu beantworten.

Hier ist der Link: QR-Codes zur Aktualisierung von Taskboards – 7 Fragen an Matt Müller.

Danke an Paul für das Interesse am Thema und viel Spaß beim Lesen.

Dublin’s Terminal 2 disaster.

05. June 2011

Infrastructural development not necessarily improves customer service. This is what I had to learn this morning when I took a flight from Dublin to Frankfurt. I can’t say how often I took this early Aer Lingus flight. Well, it is at seven o’clock in the morning and I often swore to never take it again. However, I did it again. But I was somehow looking forward to it as it was the first time for me to check in at the newly opened Terminal 2 at Dublin Airport. When they started to build the new terminal about three years ago, I was living in Dublin and thought: “Yes, this will be excellent. The old terminal is so narrow and packed with people. The new terminal will be a massive improvement.”

Aer Lingus moved from Terminal 1 to Terminal 2 for at least all European flights earlier this year. Until then it was always enough to be at the airport 60 to 90 minutes prior departure. They had this nice and crowdy check-in area 14 for all flights to the UK and Germany. Checking in took no longer than 10 minutes, followed by a medium sized queue at the security checks. However, there was always enough time to go shopping or have a coffee. When I read that my flight was about to depart from Terminal 2 from now on, I was really looking forward to check out this nice futuristic building. It could only get better. More time, more relaxation – a much better customer service and experience.

So, we ordered a taxi which should bring us to the airport to check-in around 90 minutes prior departure. Thankfully the taxi driver was much earlier. That way we had around 120 minutes for completing check-in and boarding. And we desperately needed that extra time!

The taxi driver dropped us off at Terminal 2 and we got into the building. It was packed. People. Everywhere. A huge number of people trying to fight their way through to one of the check-in machines and then onwards to an app. 400m queue for baggage drop. Unbelievable. It took us about 15 minutes to get through to one of the check-in machines. This was not due to long queues at these machines. In fact, there are enough machines but the position of them is so dumb that you have to fight yourself through the baggage drop queue to get there. Hard work. Once we completed that task, we already stood in the queue for baggage drop. If we’d arrived 15 minutes later, we would have found ourselfes at the end of an even longer queue. It literally went through the whole terminal. Scheduled departure time for our flight was 7 o’clock. It was 5:20 when we started queuing for baggage drop. It took us one hour to get to one of the desks. During that time, announcements had been made to tell people that their flights are now on final call and that people should leave the queue and proceed to one of the two extra counters for closing flights. Just the fact that there are these two counters pictures the situation in that terminal more than enough.

One minute before we reached the counter, a final call announcement was made for our flight. We decided to proceed in our queue. Once we got to the counter I asked the Aer Lingus staff member if this was a normal situation and if they deal with this amount of people everyday. And she said yes. Everyday. She told us that she was working from 4 o’clock in the morning and that the situation is not any better at any time in the morning. I have to say that this was a Sunday. Not a working day. She told us that the new terminal is far too small for all these Aer Lingus flights and that – hear hear! – Michael o’Leary was so right when he said that the new Terminal and Aer Lingus’ decision to move there “was rubbish”. Well, I guess that describes the happiness of Aer Lingus staff members perfectly. She was very nice though but was obviously more than irritated.

We finished our check-in and baggage-drop procedure and moved on to the security check. It was 6:20. 15 minutes till boarding should begin. The queue at the security check was long. I was used to that. It was not better in terminal 1. But it seemed like there were more x-rays in terminal 1 and more people had been working there. However, it took not too long and after 15 minutes we were checked-in, baggage-dropped and security checked and ready for a coffee and some shopping. Finally the fun part of being at the airport should start! But wait. Was it 6:35h already? Boarding time. We started to walk to our gate. The direction which the signs guided us to looked very suspicous. And in fact, yes, I knew it! Boarding was at a gate in terminal 1! Surprise, surprise. So, we walked all the way up from terminal 2 to terminal 1. We passed all the cafes, shops, the old empty security checks in terminal which are now far less frequented than the ones in terminal 2 and got on the plane at 6:45. 10 minutes later the machine departed. It was one time, surprisingly. But I don’t think anybody on the flight spent a Euro at the airport because we all were in a rush.

Stupid, huh? They built a new terminal and made the situation even worse than it was before. To me it looks like Aer Lingus wanted to play the new toy called Terminal 2, come whatever. And now they have that terminal along with more angry and stressed customers, lower earnings in shops and unhappy staff. Well done. At least, the new terminal looks much better than the old one. If we experience a dropping service quality, we’re much better looking at least.