A book about Radical Management.
06. February 2011As we started to do Scrum a couple of months ago on a project which was about to fail (and sadly did fail, but due to other reasons…), I came across the fact that there is huge potential to change the way we do things not just in project work but in our general daily work. At my company, we work in a great environment with really high-potential team members and a good social atmosphere. We are a small Online-Media & IT department under the roof of a medium sized newspaper publishing company. But even though we are less than 20 people, inert knowledge, intransparent descisions, unclear communication to stakeholders and a lack of knowledge about “who does what and what needs to be done” seem to result in a a re-active and dissatisfying way of work rather than a creative way of getting things done. So, I started to read blog articles and books about self-managed teams and agile development.
One book which in a particular way drawed my attention is Stephen Denning’s “The Leader’s Guide to Radical Management”. I am not a manager – as a software engineer I am part of a development team. Nevertheless, this book opened my eyes to what it really is that slows down development and maybe makes people unhappy about work in general – it is often a lack of transparency and responsibility to decide what is to be done in what time and what circumstances. Based on Dennings experience and talks to various managers across multible sectors in several countries, this is due to the fact that companies in the 21st century are still being managed in a traditional and unflexible 20th century way which major goal is rather delighting a client by providing quality services than making money and managing strictly top-down come whatever. Denning uses many stories and case studies to describe ways to achieve the goal of self-managed teams, establishing successful agile development and how to have an atmosphere of high performing work. This shall lead to better quality work and services, delighted clients and last but not least a happy work environment.
Even though I as a developer am not in the position to change things in a wide way across my company, this book gave me a lot of interesting thoughts and valuable information to change things in my surroundings – I’m really looking forward to start changing things in my office by “spreading the word” and trying to get people on board to move forward to a better organised, self-managed way to work. We already started by talking about it, establishing tools to centralise documentation and knowledge and thinking about better ways to handle incoming work in a transparent and productive way. There’s a lot you can do – Scrum is one method, Kanban another but this is all based on an uncompromising transparency, the will to enhance productivity or courage to admit failure and asking for help, which surely are some principles which really need to be learned from scratch – for both: “workers” and managers.
I really enjoyed reading the book and recommend it to everyone who wants to change the way things are done. For both – managers and workers – this book offers great opportunities to start changing things for better. Go and read
Lesetipp.
25. January 2011Ein schneller Lesetipp zum Thema “Stimmung im Team”:
Wie man diese ganz schnell und unkompliziert einfangen und evtl. dann auf sie einwirken kann, zeigt der Artikel Teamstimmung sichtbar machen bei projekt-log.de. Finde ich eine schöne und nützliche Idee.
Scrum und Kanban.
08. January 2011Hier mal ein Sammlung von Artikeln über Scrum und Kanban, über welche ich in den letzten Wochen gestolpert bin. Alle lesens-, hörens- oder sehenswert. Weder ist sie sortiert noch hat sie Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht aber ist für den einen oder anderen ja was interessantes dabei. Wer noch etwas hinzufügen will, darf dies gerne in den Kommentaren tun.
- The Daily Scrum: Was ist das, wer ist da, was wird besprochen, was sind die Regeln. All das hier – http://www.martinfowler.com/articles/itsNotJustStandingUp.html
- Die vierte Frage im Daily Scrum: mit einer Frage nach der Risikoeinschätzung der Goalerreichung eines jeden Entwicklers kann man schnell Impeditments identifizieren – http://www.projekt-log.de/allgemein/die-vierte-frage/
- Statt 15 Minuten könnte das Daily Scrum 30 Minuten dauern – dafür mit Spaß. Vielleicht eher für Teams, die sonst keinen Spaß haben
– http://www.gettingagile.com/2009/12/09/the-daily-15-minutes-of-fun/ - Jeff Sutherland’s Nokia Test: Machen wir eigentlich Scrum? – http://jeffsutherland.com/nokiatest.pdf
- Kanban schnell erklärt. Ein netter kleiner Screencast zum Thema “Was ist eigentlich Kanban?” – http://www.it-agile.de/kanban-screencast.html
- Wie kann man Kanban und Scrum effektiv nutzen? Hier gibt es ein Buch zum Download. Es behandelt die Gemeinsamkeiten von Scrum und Kanban – sehr interessant, wenn man sowohl den Betrieb und Wartung bestehender Anwendungen als auch die Entwicklung neuer Produkte im Portfolio hat. Echt ein gutes Buch. – http://www.infoq.com/minibooks/kanban-scrum-minibook
- Scrum vs. Kanban: Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Einführung und Durchsetzung; wie ändert und verbessert welche Methode Prozesse. “… Scrum mit WIP und Visualisierung anzureichern, wird helfen, die Effektivität der Sprint-Verpflichtung zu verbessern …” – http://www.microtool.de/blog/post/Gedanken-uber-die-Unterschiede-zwischen-Kanban-und-Scrum.aspx
- Das intelligente Scrum Board: Nettes Tool
http://scrum.jeffsutherland.com/2010/12/scrum-board-on-steroids-awesome-nature.html - “How to convince your CxO to use Scrum – Part 1″: Beginn einer Serie mit einem ersten interessanten Artikel zum Thema: Welchen Business Value hat ein frühzeitig abgebrochenes Projekt bei klassischem “Wassefall-Vorgehen” vs. Scrum: http://scrumalliance.org/articles/326-how-to-convince-your-cfo-or-cxo-to-use-agile-or-scrum
- Warum die logische Annahme, dass der Projektmanager der Scrum Master sein sollte nicht unbeding richtig ist. http://learnsoftwareprocesses.com/2010/10/09/how-is-the-role-of-a-project-manager-different-from-the-role-of-scrum-master/
- Sind Story Points das gleiche wie Complexity Points? http://www.infoq.com/news/2010/07/story-points-complexity-effort
- Scrum Glossar für Developer. Die wichtigsten Begriffe erklärt: http://alaverdyan.com/readme/2010/12/scrum-developers-glossary/
New York City.
22. December 2010Meine lieben Europäer. Ihr habt keine Metropolen. Keine einzige. London geht vielleicht noch durch. Aber Paris? Berlin? Nein, alles Provinzstädte. Der wirkliche Puls schlägt in New York. Schaut doch mal hin: Dort wurden schon vor 150 Jahren Brücken mit sechs Spuren gebaut – während also schon ein Kutschverkehr vergleichbar mit Autobahnen in New York herrschte, marschierten wir in Berlin noch zu Fuß von A nach B. Gut, die U-Bahn in Berlin ist älter. Manch bedeutendes Gebäude auch. Aber die Skyline von New York – unvergleichlich. Wolkenkratzer, die bereits 100 Jahre und mehr alt sind. Was ist dagegen das deutsche Mainhatten? Nichts.
Und was ist mit den Einwohnern? Der New Yorker ist ein positiver Mensch. Durch und durch. Trotz 9/11 oder vielleicht gerade deshalb. Hilfsbereit, serviceorientiert, vorausschauend, charmant. Großstädtisch eben. Mürrische Verkäufer? Fehlanzeige. Grummelige U-Bahn-Ticketverkäufer? Keine gesehen. Gut, die Polizisten leiden unter undefinierbarer Geltungssucht. Aber alle anderen sind wirklich angenehme Zeitgenossen. Und alle sind darauf bedacht, den besten Service zu bieten, den eigenen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, einen guten Eindruck zu hinterlassen, anderen freundlich zu begegnen. Warum? Nicht aus der Oberflächlichkeit, die von Deutschen gerne unterstellt wird. Viel banaler: Sie haben keine Wahl. Die Konkurrenz ist groß und wer nicht freundlich ist, ist raus. Ganz einfach.
Und soll doch mal einer Sagen, Amerikaner hätten keine Kultur. Abgesehen von 500 Jahren Geschichte: Der Geschmack (besonders der gute) ist definitiv in New York City zu Hause. Wo sonst gibt es so gut angezogene Menschen? Wo sonst so tolle Häuser, geschmackvoll eingerichtete Hotelzimmer, gemütliche Restaurants, zeitlosen Stil und schlichte Eleganz? In Europa habe ich das bisher nur annährend in London und Dublin erlebt. In Deutschland, der Rauhfaser-Republik, gibt es das nicht. Also mal ganz ruhig bleiben.
Der New Yorker ist stolz. Zu Recht. Und wir Deutschen bleiben zurück – ein wenig neidvoll. Auch zu Recht.
Bilder von unserer Reise gibt es, wie immer, bei Picasa:
Happiness Index.
02. December 2010Hier gibt es heute eine kleine Leseempfehlung: Einen sehr interessanten Artikel über den “Glücksfaktor” von Mitarbeitern und wie man diesen erstellt, messbar macht und dessen Werte nutzt, um evtl. Dinge zum Positiven zu ändern, hat Henrik Kniberg in seinem Blog verfasst. Grundlage von zufriedenen und glücklichen Mitarbeitern ist ein gemeinsames Verständnis der Unternehmenskultur. Der Artikel enthält einige einfache aber scheinbar wirkungsvolle Methoden, die Unternehmensziele und -kultur von denen definieren zu lassen, die sie jeden Tag leben: Den Mitarbeitern. Dies dient als Grundlage eines gemeinsamen Verständis dessen, was man tut und warum. Aufbauend darauf lässt sich dann messen, wie glücklich und zufrieden alle Mitarbeiter sind. Ein plakativ geschriebener, lesenswerter Aritkel.
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