Scrum und Kanban.
08. January 2011Hier mal ein Sammlung von Artikeln über Scrum und Kanban, über welche ich in den letzten Wochen gestolpert bin. Alle lesens-, hörens- oder sehenswert. Weder ist sie sortiert noch hat sie Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht aber ist für den einen oder anderen ja was interessantes dabei. Wer noch etwas hinzufügen will, darf dies gerne in den Kommentaren tun.
- The Daily Scrum: Was ist das, wer ist da, was wird besprochen, was sind die Regeln. All das hier – http://www.martinfowler.com/articles/itsNotJustStandingUp.html
- Die vierte Frage im Daily Scrum: mit einer Frage nach der Risikoeinschätzung der Goalerreichung eines jeden Entwicklers kann man schnell Impeditments identifizieren – http://www.projekt-log.de/allgemein/die-vierte-frage/
- Statt 15 Minuten könnte das Daily Scrum 30 Minuten dauern – dafür mit Spaß. Vielleicht eher für Teams, die sonst keinen Spaß haben
– http://www.gettingagile.com/2009/12/09/the-daily-15-minutes-of-fun/ - Jeff Sutherland’s Nokia Test: Machen wir eigentlich Scrum? – http://jeffsutherland.com/nokiatest.pdf
- Kanban schnell erklärt. Ein netter kleiner Screencast zum Thema “Was ist eigentlich Kanban?” – http://www.it-agile.de/kanban-screencast.html
- Wie kann man Kanban und Scrum effektiv nutzen? Hier gibt es ein Buch zum Download. Es behandelt die Gemeinsamkeiten von Scrum und Kanban – sehr interessant, wenn man sowohl den Betrieb und Wartung bestehender Anwendungen als auch die Entwicklung neuer Produkte im Portfolio hat. Echt ein gutes Buch. – http://www.infoq.com/minibooks/kanban-scrum-minibook
- Scrum vs. Kanban: Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Einführung und Durchsetzung; wie ändert und verbessert welche Methode Prozesse. “… Scrum mit WIP und Visualisierung anzureichern, wird helfen, die Effektivität der Sprint-Verpflichtung zu verbessern …” – http://www.microtool.de/blog/post/Gedanken-uber-die-Unterschiede-zwischen-Kanban-und-Scrum.aspx
- Das intelligente Scrum Board: Nettes Tool
http://scrum.jeffsutherland.com/2010/12/scrum-board-on-steroids-awesome-nature.html - “How to convince your CxO to use Scrum – Part 1″: Beginn einer Serie mit einem ersten interessanten Artikel zum Thema: Welchen Business Value hat ein frühzeitig abgebrochenes Projekt bei klassischem “Wassefall-Vorgehen” vs. Scrum: http://scrumalliance.org/articles/326-how-to-convince-your-cfo-or-cxo-to-use-agile-or-scrum
- Warum die logische Annahme, dass der Projektmanager der Scrum Master sein sollte nicht unbeding richtig ist. http://learnsoftwareprocesses.com/2010/10/09/how-is-the-role-of-a-project-manager-different-from-the-role-of-scrum-master/
- Sind Story Points das gleiche wie Complexity Points? http://www.infoq.com/news/2010/07/story-points-complexity-effort
- Scrum Glossar für Developer. Die wichtigsten Begriffe erklärt: http://alaverdyan.com/readme/2010/12/scrum-developers-glossary/
New York City.
22. December 2010Meine lieben Europäer. Ihr habt keine Metropolen. Keine einzige. London geht vielleicht noch durch. Aber Paris? Berlin? Nein, alles Provinzstädte. Der wirkliche Puls schlägt in New York. Schaut doch mal hin: Dort wurden schon vor 150 Jahren Brücken mit sechs Spuren gebaut – während also schon ein Kutschverkehr vergleichbar mit Autobahnen in New York herrschte, marschierten wir in Berlin noch zu Fuß von A nach B. Gut, die U-Bahn in Berlin ist älter. Manch bedeutendes Gebäude auch. Aber die Skyline von New York – unvergleichlich. Wolkenkratzer, die bereits 100 Jahre und mehr alt sind. Was ist dagegen das deutsche Mainhatten? Nichts.
Und was ist mit den Einwohnern? Der New Yorker ist ein positiver Mensch. Durch und durch. Trotz 9/11 oder vielleicht gerade deshalb. Hilfsbereit, serviceorientiert, vorausschauend, charmant. Großstädtisch eben. Mürrische Verkäufer? Fehlanzeige. Grummelige U-Bahn-Ticketverkäufer? Keine gesehen. Gut, die Polizisten leiden unter undefinierbarer Geltungssucht. Aber alle anderen sind wirklich angenehme Zeitgenossen. Und alle sind darauf bedacht, den besten Service zu bieten, den eigenen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, einen guten Eindruck zu hinterlassen, anderen freundlich zu begegnen. Warum? Nicht aus der Oberflächlichkeit, die von Deutschen gerne unterstellt wird. Viel banaler: Sie haben keine Wahl. Die Konkurrenz ist groß und wer nicht freundlich ist, ist raus. Ganz einfach.
Und soll doch mal einer Sagen, Amerikaner hätten keine Kultur. Abgesehen von 500 Jahren Geschichte: Der Geschmack (besonders der gute) ist definitiv in New York City zu Hause. Wo sonst gibt es so gut angezogene Menschen? Wo sonst so tolle Häuser, geschmackvoll eingerichtete Hotelzimmer, gemütliche Restaurants, zeitlosen Stil und schlichte Eleganz? In Europa habe ich das bisher nur annährend in London und Dublin erlebt. In Deutschland, der Rauhfaser-Republik, gibt es das nicht. Also mal ganz ruhig bleiben.
Der New Yorker ist stolz. Zu Recht. Und wir Deutschen bleiben zurück – ein wenig neidvoll. Auch zu Recht.
Bilder von unserer Reise gibt es, wie immer, bei Picasa:
Happiness Index.
02. December 2010Hier gibt es heute eine kleine Leseempfehlung: Einen sehr interessanten Artikel über den “Glücksfaktor” von Mitarbeitern und wie man diesen erstellt, messbar macht und dessen Werte nutzt, um evtl. Dinge zum Positiven zu ändern, hat Henrik Kniberg in seinem Blog verfasst. Grundlage von zufriedenen und glücklichen Mitarbeitern ist ein gemeinsames Verständnis der Unternehmenskultur. Der Artikel enthält einige einfache aber scheinbar wirkungsvolle Methoden, die Unternehmensziele und -kultur von denen definieren zu lassen, die sie jeden Tag leben: Den Mitarbeitern. Dies dient als Grundlage eines gemeinsamen Verständis dessen, was man tut und warum. Aufbauend darauf lässt sich dann messen, wie glücklich und zufrieden alle Mitarbeiter sind. Ein plakativ geschriebener, lesenswerter Aritkel.
Mikrokredite mit Kiva.
21. November 2010Spätestens seit Muhammad Yunus den Nobelpreis erhielt für sein Engagement bei Grameen-Bank, weiß jeder, was Mikrokredite sind. Diese kleinen Darlehen helfen Menschen in den unterschiedlichsten Gegenden der Welt, ihre Projekte zu finanzieren. Sei es Starthilfe für einen Laden oder einen Handwerksbetrieb oder schlicht das Geld für eine Ziege.
Man muss aber kein Bankunternehmen sein, um Mikrokredite zu vergeben. Der Microfinance-Anbieter Kiva bietet hier seit einigen Jahren einen Ansatz, der das zu erreichende Darlehen nicht aus einer Quelle finanziert sondern die Community im Internet nutzt, um das Geld zusammen zu stemmen. In etwa Crowd-Financing also. Nahezu 800.000 User stemmten bereits eine Kreditsumme von mehr als 170 Million Euro. Das schöne ist, dass man direkt als User entscheiden kann, für welches konkrete Projekt man eine Summe, startend bei 25$, verleihen möchte. Wie die Rückzahlung und Kontrolle der Projekte im Einzelnen funktioniert, wird auf der Website von Kiva sehr ausführlich erklärt. Aufmerksam auf Kiva wurde ich übrigens durch Paul, welcher in seinem Blog einige Male darüber schrieb.
Nachdem ich mich vor Monaten schon dort registriert hatte, habe ich nun endlich auch meine ersten 25$ in die Hand genommen und ein Projekt in Pakistan unterstützt. Für die, die erstmal schnuppern wollen: Derzeit gibt es bei Groupon einen Gutschein für die erste Investition. Bei einem 25$ Geschenkgutschein gibt es 10$ gratis. Vielleicht ist dies sogar ein schönes Weihnachtsgeschenk?
Filmempfehlung.
12. November 2010Ich hatte ihn schon so lange aufgenommen, kam aber heute erst dazu, ihn mir wirklich im Ganzen anzuschauen: Die Reportage “Hunger” vom SWR. In 90 Minuten kann man nicht alle Ernährungsprobleme der Welt thematisieren – dennoch schafft es der Film, viele Zusammenhänge gebündelt zu dokumentieren und aufzuzeigen, was in unserer globalisierten Welt so alles schief liegt und welche Rolle unsere westliche Welt dabei spielt. Unter anderem wird die Situation von indischen Kleinbauern gezeigt, die unter der Verbreitung genmanipulierten Saatguts leiden, die schier unglaubliche Sitaution in Kenia, wo nahezu alles Wasser einer gesamten Region zur Rosenproduktion genutzt wird und nicht mehr der Bevölkerung zur Verfügung steht, der Massenanbau von Soja in Brasilien auf Kosten des Regenwalds und der lokalen Bevölkerung und einige Theman mehr. Uneingeschränkt empfehlenswert und Anlass genug, sein Konsumverhalten zu überdenken und vor allem zu änden. Derzeit ist der Film noch in der Mediathek der ARD zu finden.
In Ergänzung dazu und auch, weil das Thema Monsanto in der Reportage kurz angeschnitten wurde, hier ein Link zu einer bereits zwei Jahre alten, aber dadurch nicht unaktuellen Reportage von ARTE: Monsanto – Mit Gift und Genen
Kategorien
- Agile (9)
- English (8)
- German (20)
- Indien (7)
- Ireland (31)
- Life (53)
- Tech (43)
- Internet (18)
- Linux (13)
- Programming the web (21)
- ruby on rails (5)
- Travelling (24)
Archiv
- April 2012
- March 2012
- February 2012
- January 2012
- December 2011
- October 2011
- September 2011
- August 2011
- July 2011
- June 2011
- May 2011
- April 2011
- March 2011
- February 2011
- January 2011
- December 2010
- November 2010
- October 2010
- September 2010
- August 2010
- July 2010
- June 2010
- May 2010
- April 2010
- March 2010
- February 2010
- January 2010
- December 2009
- November 2009
- October 2009
- September 2009
- August 2009
- July 2009
- June 2009
- May 2009
- April 2009
- March 2009
- February 2009
- January 2009
- December 2008
- October 2008
- September 2008
- August 2008
- July 2008
- June 2008
- May 2008
- April 2008
- March 2008
- February 2008
- January 2008
- December 2007
For finest music


