Schlecker ist nicht sexy.

Kann mir jemand verraten, wie Schlecker sein Geld verdient? Der Drogeriemarkt hat ja im Grunde das gleiche Sortiment wie DM oder Rossmann. Bin eben wieder an einer Schlecker-Filiale vorbeigekommen. Es zeigte sich beim Blick in den Laden das ewig gleiche Bild: Kein einziger Kunde drin. Gestern war ich sowohl bei DM als auch bei Rossmann und habe beide Male in einer Schlange an der Kasse warten müssen, bis ich endlich meine Sachen bezahlen durfte.

Und Schlecker? Ich hatte bis letztes Jahr eine Filiale in der direkten Nachbarschaft. Einmal habe ich im Internet etwas bestellt in deren Shop: Abgesehen davon, dass das alles andere als funktionierte und die Abholung im Laden nebenan mir nicht mehr bot als den ratlosen Blick einer Angestellten, die offensichtlich nicht mal wusste, dass man online etwas bei Schlecker kaufen kann, war das Einkaufserlebnis ziemlich ernüchternd.

Vielleicht ist Schlecker einfach nicht sexy genug. Die Filialen wirken so altbacken wie Dorfbäckereien. Gegen DM und Rossmann hat der Laden offensichtlich keine Chance mit seinem Neonröhrencharme . Nur: Wie kann sich der Konzern so viele Filialen (alleine mein Stadtteil hat zwei!) leisten, wenn keiner dort kauft? Eine der unbeantworteten Fragen an diesem Donnerstagabend…

One Reply to “Schlecker ist nicht sexy.”

  1. Also, der Schlecker oben bei uns wurde letztes Jahr geschlossen. Ich hatte mich auch immer wieder gewundert wie die überleben konnten.

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