{"id":1723,"date":"2020-04-28T13:40:36","date_gmt":"2020-04-28T12:40:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.any-where.de\/blog\/?p=1723"},"modified":"2020-04-29T16:28:59","modified_gmt":"2020-04-29T15:28:59","slug":"corona-wer-will-ich-nach-der-krise-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.any-where.de\/blog\/corona-wer-will-ich-nach-der-krise-sein\/","title":{"rendered":"Corona: Wer will ich nach der Krise sein?"},"content":{"rendered":"\n<p>Jeder merkt es mehr oder weniger: Es wackelt ganz gewaltig an unseren Grundfesten. Die Krise besch\u00e4ftigt uns nicht nur gesundheitlich oder wirtschaftlich bis in die kleinste Synapse. Sie nagt an der Erf\u00fcllung nahezu aller Bed\u00fcrfnisse, die wir Menschen haben. Gleichzeitig bietet sie aber auch Gelegenheiten, sie kreativ zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Nach Jahren des nicht-infragestellbaren Wohlstandes und der unersch\u00fctterlichen Sicherheit, werden wir heute alle mit grundlegenden Fragen konfrontiert, von denen wir vor Monaten noch dachten, dass sie uns niemals besch\u00e4ftigen w\u00fcrden. Viele der Menschen, die nach 1989 in Deutschland geboren wurden, erleben heute ihre erste globale Krise und somit das erste mal eine Situation, welche die ganze Welt gleicherma\u00dfen herausfordert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich frage mich, was das wohl mit uns macht: Wie wirkt sich diese fast schon traumatische Situation auf unsere Bed\u00fcrfnisse aus? Welche Verschiebungen gibt es hier? Was deckt sie in uns auf? Welche Fragen stellen wir uns? Was ist uns wirklich wichtig? Und wird uns das heute auch klar? Was hei\u00dft das f\u00fcr unser Handeln nach der Krise?<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr meine \u00dcberlegungen m\u00f6chte ich die <a aria-label=\"Bed\u00fcrfnisse nach Max-Neef  (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bed%C3%BCrfnis#Theorie_der_limitierten_und_universellen_Grundbed%C3%BCrfnisse_nach_Max-Neef\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"aioseop-link\">Bed\u00fcrfnisse nach Max-Neef <\/a>als Basis nehmen. Er definiert die folgenden Bed\u00fcrfnisse, die er nicht nur als Mangel sondern auch als Potenziale sieht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u00dcberleben, Materielle Lebensgrundlage, Lebenserhaltung<\/li><li>Schutz, Sicherheit<\/li><li>Zuneigung, Zuwendung, Liebe<\/li><li>Verstehen, Verst\u00e4ndnis<\/li><li>Partizipation, Teilnahme<\/li><li>Mu\u00dfe, M\u00fc\u00dfiggang<\/li><li>Kreativit\u00e4t<\/li><li>Identit\u00e4t<\/li><li>Freiheit<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bei allen \u00dcberlegungen gehe ich von mir und den Menschen in meiner Umgebung aus. Ich wei\u00df, dass es auch in Deutschland viel zu viele Menschen gibt, die auch ohne Krise viele dieser Bed\u00fcrfnisse nicht erf\u00fcllt sehen. Ich versuche mich hier jedoch an \u00dcberlegungen, die sich auf einen breiten Teil der Gesellschaft beziehen und die bisher das Gl\u00fcck hatten, ein gutes Auskommen, einen Beruf und Sicherheit zu genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberleben<\/h2>\n\n\n\n<p>Hand aufs Herz: Wer hat sich bis Dezember 2019 in Deutschland ernsthaft Sorgen um seine Lebensgrundlage oder  &#8211; noch gr\u00f6\u00dfer &#8211; sein Leben und das seiner Familie gemacht? Ich nicht. Sicher, Fragen nach der Gesundheit meiner Familie und mir standen immer wieder im Fokus, waren aber nie \u00fcber einen dauerhaften Zeitraum so pr\u00e4sent und eingebettet in eine kollektive Schockstarre wie dies heute der Fall ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Fragen wie &#8220;gibt es morgen noch Mehl zu kaufen&#8221;, &#8220;muss ich mir einen Lebensmittelvorrat anlegen&#8221;, &#8220;gibt es n\u00e4chste Woche noch Nahrungsmittel&#8221; habe ich nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten. Ich f\u00fchlte mich in der Krise zwar bisher nicht existenziell bedroht, aber \u00e4hnlich, wie in einem Horrorfilm, schwang und schwingt immer noch eine Bedrohung mit, die nicht greifbar ist, auf die einen dramatische Musik aber unmissverst\u00e4ndlich aufmerksam macht. Das ist ein Gef\u00fchl, das ich bisher nicht kannte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schutz und Sicherheit<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlichkeiten geraten ins Wanken: die wirtschaftlichen Folgen sind bisher nicht absehbar in ihrer negativen Auspr\u00e4gung. Was hei\u00dft das f\u00fcr das Gesundheitssystem, das Bildungssystem, die Altersvorsorge? Was passiert, wenn ein Staat seine Verpflichtungen nicht mehr bedienen kann? Wie wirkt sich das auf den Wohlstand der Gesellschaft und auch meinen ganz individuellen Wohlstand aus? Ist meine Immobilie morgen noch etwas wert? Kann ich diese in Zukunft noch finanzieren oder meine Miete bezahlen?<\/p>\n\n\n\n<p>Aus einem relativ starken Sicherheitsgef\u00fchl von mir und in meiner Wahrnehmung auch bei vielen anderen ist Unsicherheit geworden. Gleichzeitig zeigt die Gesellschaft ein gro\u00dfes Ma\u00df an Solidarit\u00e4t: Eink\u00e4ufe werden f\u00fcr gef\u00e4hrdetere Menschen erledigt, wir achten mehr aufeinander. Oft aber habe ich pers\u00f6nlich den Eindruck, dass es vielen Menschen wahnsinnig schwer f\u00e4llt (und sie es schier ablehnen), die komplexe Lage zu w\u00fcrdigen, ein &#8220;gro\u00dfes gesellschaftliches Ziel&#8221; zu erkennen und solidarisch zu agieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Licht und Schatten, alles in allem herrscht Unsicherheit und eine wackelnde Bed\u00fcrfniserf\u00fcllung vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zuneigung, Zuwendung und Liebe<\/h2>\n\n\n\n<p>Durch die wochenlang anhaltenden Beschr\u00e4nkungen des sozialen Lebens lechzen die Menschen geradezu nach sozialen Kontakten und der Pflege von Freundschaften jenseits der Videokonferenz. Insbesondere f\u00fcr Menschen, die allein leben, ist dies sicher eine gro\u00dfe Belastung. Aber auch in Familien, in denen der Alltag mit zwei Jobs, Kinderbetreuung und Beschulung \u00fcberlastet ist, kommt das Thema Zuneigung sicher oft zu kurz, wenn wir uns nicht ganz bewusst darauf besinnen. Das zeigt erschreckend auch der Anstieg der F\u00e4lle von h\u00e4uslicher Gewalt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Bed\u00fcrfnis nach Gemeinschaft ist f\u00fcr wirklich alle Menschen in irgendeiner Form nicht erf\u00fcllt. Wir versuchen es, digital zu substituieren, haben da auch tolle Erfahrungen. Ersetzen kann die Kamera aber kein Gespr\u00e4ch zwischen Menschen, die sich ganzheitlich wahrnehmen und sehen, nicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verstehen und Verst\u00e4ndnis<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Krise ist eine komplexe Situation. Wir haben so etwas schlicht noch nie erlebt und somit auch kein Patentrezept f\u00fcr den Umgang mit ihr. Das resultiert darin, dass sich Wissenschaft und die daraus resultierenden politischen Entscheidungen ebenfalls in ihrer Richtung ver\u00e4ndern. Wir fahren alle auf Sicht. So sind die sich ver\u00e4ndernden KPIs, die als Zielwerte zur Eind\u00e4mmung der Krise herangezogen werden, wissenschaftlich erkl\u00e4rbar, f\u00fcr den einzelnen, der sich aber nicht im Detail damit auseinandersetzt, resultieren sie in dem unbefriedigendem Gef\u00fchl, dass sich die Betrachtung st\u00e4ndig \u00e4ndert. Es nicht (mehr) zu verstehen, Menschen f\u00fchlen sich abgeh\u00e4ngt und &#8220;lost&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Dynamik der Entwicklung, welche mit Unverst\u00e4ndnis und Ungewissheit einhergeht, gepaart mit dem Fakt, dass es in der \u00d6ffentlichkeit nur noch dieses eine Thema gibt, sorgt f\u00fcr ein weiteres Gef\u00fchl der Unsicherheit. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Partizipation und Teilnahme<\/h2>\n\n\n\n<p>Die M\u00f6glichkeiten der Teilnahme in Parteien, Vereinen oder Ehren\u00e4mtern sind deutlich eingeschr\u00e4nkt. Wir k\u00f6nnen einen Teil virtuell ersetzen, auch entstehen neue Formen des Engagements f\u00fcr krisenbezogene Situationen im Internet. Alles in allem erleben Menschen heute aber wenig M\u00f6glichkeiten der Teilnahme. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch das r\u00fcttelt an unserem Gemeinschaftssinn und vermittelt uns das Gef\u00fchl, nicht mehr Teil zu sein der Dinge, die uns wirklich mit Leidenschaft erf\u00fcllen. Verantwortungs\u00fcbernahme f\u00e4llt schwer (wof\u00fcr auch), M\u00f6glichkeiten zum Gestalten sind eingeschr\u00e4nkt. <\/p>\n\n\n\n<p>Es entstehen zwar auch hier tolle Initiativen f\u00fcr die Teilhabe von Menschen: Auch hier seien bspw. Eink\u00e4ufe f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen genannt oder digitale kulturelle Projekte. Aber auch dies ist nur eine Teilersetzung f\u00fcr Partizipationsr\u00e4ume, die in der Krise weggefallen sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mu\u00dfe und M\u00fc\u00dfiggang<\/h2>\n\n\n\n<p>Spa\u00df und Spiele gibt es fast nur noch online. Ausgelassen mit Freunden feiern, Konzerte, Kino oder Theater besuchen &#8211; all das ist nicht m\u00f6glich. Erholungsm\u00f6glichkeiten finden in den eigenen vier W\u00e4nden, im Internet, dem Garten oder der n\u00e4heren Umgebung drau\u00dfen statt. Das gibt uns viel Raum, uns all den Fragen unserer Bed\u00fcrfnisse zu widmen. Ob die Zeit zum &#8220;Tr\u00e4umen in den Tag&#8221; wirklich so viele positive Aspekte hat, w\u00e4hrend all die oben genannten Fragen pr\u00e4sent sind, wei\u00df ich nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Positiv finde ich dennoch, dass wir nun gezwungen werden, uns um all diese Fragen, die eigentlich sowieso tief in uns schlummern, Gedanken zu machen. Ein tolles Angebot, das uns diese Krise macht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kreativit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch dieses Bed\u00fcrfnis erf\u00e4hrt eine massive Einschr\u00e4nkung. Sicher, das Internet bietet so tolle kreative Ans\u00e4tze f\u00fcr den Umgang mit der Krise. Aber eben nicht alle Menschen entfalten ihr kreatives Potenzial im virtuellen Raum. Bands, Ch\u00f6re, Debattierclubs, Jam Sessions, Fotostreifz\u00fcge mit Gleichgesinnten: All das ist nicht oder nur stark eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Einschr\u00e4nkungen, die wir erleben, v\u00f6llig neue Wege zu finden, kreative Bed\u00fcrfnisse auszuleben, f\u00e4llt nicht allen Menschen leicht. Hei\u00dft es doch, dass wir uns ein St\u00fcck neu erfinden und ganz bewusst kreativ werden m\u00fcssen in Dingen, die wir nur online, zu Hause oder in einem eingeschr\u00e4nkten physischen Raum weitgehend alleine gestalten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Freiheit<\/h2>\n\n\n\n<p>In allen beschriebenen Bed\u00fcrfnissen schwingt es mit: Wir werden von au\u00dfen in unserer Freiheit eingeschr\u00e4nkt. Nicht wir entscheiden, wie nahe wir anderen Menschen kommen, sondern die Politik auf Basis der Wissenschaft. Wir haben keine M\u00f6glichkeit, zu reisen, wohin wir wollen, die Menschen zu treffen, die wir m\u00f6gen, zu feiern, wo wir m\u00f6chten. Wir erleben eine so deutliche Beschneidung unserer Spielr\u00e4ume, dass es mir pers\u00f6nlich so surreal vorkommt, wenn ich einen Film sehe, in dem Menschen in einem Restaurant sitzen oder reisen. Das wirkt wie aus einer anderen Zeit. <\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere mit den Einschr\u00e4nkungen der Freiheit scheinen die Menschen ihre gr\u00f6\u00dften Schmerzen zu haben. Hier zeigt sich meiner Meinung nach ein strukturelles (Bildungs-)problem: wir sind so gepolt auf das Ausleben unserer Individualit\u00e4t, dass es uns wahnsinnig schwer f\u00e4llt, ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel wie der Bek\u00e4mpfung einer Pandemie \u00fcber die eigene Freiheit zu stellen. Ich finde die Diskussion darum enorm wichtig und im demokratischen Sinne gut, wie viele kritische Stimmen es gibt. In einer pandemischen Situation, in der es aber schlicht um das gesundheitliche (nicht ideologische Wohl) der Bev\u00f6lkerung geht, k\u00f6nnen wir uns den Luxus der totalen individuellen Freiheit nicht leisten. Das immer wieder kritisch zu sehen, ist zwar unsere demokratische Pflicht. Ich w\u00fcnsche mir dennoch, dass mehr Menschen erkennen und honorieren, in welcher komplexen Ausnahmesituation wir uns befinden und dass das eben Dinge verlangt, die wir noch nie getan haben. Und Gesundheit ist nicht ideologisch interpretierbar, sondern faktisch ein Gut, das uns allen wichtig sein muss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Identit\u00e4t und die zentrale Frage<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Frage nach der eigenen Identit\u00e4t laufen alle diese nicht erf\u00fcllten Bed\u00fcrfnisse von oben zusammen. Ich glaube, dass die Frage nach der eigenen Identit\u00e4t heute viel gr\u00f6\u00dferes Gewicht bekommt und es an der Zeit ist, sich mit ihr auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Habe ich das Richtige gelernt? Welche Beziehungen zu anderen Menschen habe ich? Was tut mir gut? Habe ich den richtigen Job ergriffen? Welche Freunde und Kollegen w\u00fcnsche ich mir eigentlich? Welche Kultur in meinem Job? Wo erfahre ich wirklich Wertsch\u00e4tzung und Zuneigung im Job wie im Privatleben?<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrt zu der zentralen Frage, welche die jetzige Zeit aufwirft und f\u00fcr die ein toller Zeitpunkt ist, sie sich jetzt zu stellen:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer will ich nach der Krise sein?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich bin gespannt, wie wir damit umgehen werden.  Zwei Szenarien m\u00f6chte ich hier kurz aufzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird unser Bed\u00fcrfnis nach Sicherheit und Stabilit\u00e4t durch die Krise so gest\u00e4rkt, dass wir dem\u00fctiger werden, den vielleicht schon lange nicht mehr tollsten Job doch noch weiterzumachen, weil er uns Sicherheit gibt? Werden wir leidensf\u00e4higer und abgeh\u00e4rteter werden? <\/p>\n\n\n\n<p>Oder ist es ganz anders: Werden wir Menschen in der Krise so sehr auf all die genannten Basisfragen gesto\u00dfen, dass wir uns noch mehr darauf fokussieren, die Dinge zu tun, die Menschen zu treffen und die Erlebnisse zu erschaffen, die wir wirklich wollen? K\u00f6nnen wir das \u00fcberhaupt, wenn wir erstmal damit besch\u00e4ftigt sind, den wirtschaftlichen Tr\u00fcmmerhaufen zu beseitigen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jetzt in der Organisation handeln<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Herausforderungen und Fragen, die sich Organisationen in Bezug auf die Situation der Menschen stellen m\u00fcssen, sind vielf\u00e4ltig. Ich schreibe hier keine Antworten, m\u00f6chte aber gerne einige Impulse geben und freue mich auf eure Ans\u00e4tze zu L\u00f6sungen oder Erg\u00e4nzungen der Fragen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Was hei\u00dft das Wissen um die Bed\u00fcrfnislage von Menschen jetzt schon f\u00fcr F\u00fchrung und Organisation? <\/li><li>Was tun wir, um Menschen in ihren Sorgen aufzufangen und ihnen Gelegenheit zum Zuh\u00f6ren zu geben? <\/li><li>Wie erreichen wir, dass wir eine Kultur erschaffen, in denen Menschen jetzt und nach der Krise auf viele Fragen ihrer Bed\u00fcrfnisse eine Antwort finden? <\/li><li>Wie vermitteln wir diese Antworten in Krisenzeiten auch glaubhaft? <\/li><li>Wie schaffen wir ein Miteinander, in dem wir gemeinsam nach Antworten suchen f\u00fcr die Fragen, von denen wir dachten, wir m\u00fcssten sie uns nicht stellen?<\/li><li>Wie helfen wir den Menschen in der Organisation, Resilienz zu entwickeln, um in Krisenzeiten besser ger\u00fcstet zu sein?<\/li><li>Wie f\u00f6rdern wir L\u00f6sungsdenken in Bezug auf Kollaboration und dem Blick auf das Ganze?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>All diese Fragen treiben mich gerade sehr um und ich freue mich \u00fcber den Austausch dazu. Gerne <a href=\"https:\/\/www.any-where.de\/blog\/contact\/\" class=\"aioseop-link\">direkt per Mail<\/a> oder auch in einem Gespr\u00e4ch \/ Coaching per Zoom\/Teams\/Skype.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder merkt es mehr oder weniger: Es wackelt ganz gewaltig an unseren Grundfesten. Die Krise besch\u00e4ftigt uns nicht nur gesundheitlich oder wirtschaftlich bis in die kleinste Synapse. Sie nagt an der Erf\u00fcllung nahezu aller Bed\u00fcrfnisse, die wir Menschen haben. 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